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Diese Übung schenkt Freude aus innerer Überzeugung

Mit dieser einfachen Übung kannst du jeden einzelnen Tag für dich und auch für andere zu einem schönen zu machen. Sie hilft dir, das Prinzip des wahren in-Liebe-seins zu verstehen.

Zu Heiligabend werden so manche Menschen, die gestern erst noch an Ihren Eigennutz dachten, wie auf Befehl zum höflichen Mitmenschen, der nach der Abendmesse alle herzlich anlächelt. Ein paar Tage später ist dann aber schon wieder alles beim Alten: Das eigene Bedürfnis zählt wieder mehr als die Mitmenschen und raue Töne sind Alltag.

Andere Menschen machen ihr Verhalten stets davon abhängig, wie andere reagieren. Werden diese Menschen von ihrem Gegenüber auf der Straße griesgrämig angeschaut, passen sie ihre Mimik entsprechend an. Lächelt der andere, lächeln sie gerne zurück.

Beide Beispiele haben eines gemeinsam: Das eigene Verhalten wird nur verändert, weil es entweder äußere Regeln es erfordern, oder, weil es sich durch die Situation mit anderen ergibt. Es ist somit keine innere Überzeugung hinter dem Verhalten erkennbar.

Menschen, die aus innerer Überzeugung in Liebe sind, handeln anders: Sie sind einfach in Liebe. Bedingungslos. Und fühlen sich dabei einfach nur hervorragend!

Lächel-Übung

Mit Hilfe der folgenden Lächel-Übung kannst du einmal schauen, wie es sich anfühlt, dein Verhalten unabhängig von anderen Menschen und unabhängig von Konventionen zu verändern. Und du kannst experimentieren, wie gut es sich anfühlt:

Lächle warmherzig einen Tag lang deine Umwelt an (mit Umwelt sind auch Pflanzen und Tiere gemeint). Unabhängig davon, welche Gesichtszüge deine Umwelt an den Tag legt oder wie andere auf dein Lächeln reagieren. Du bleibst du dabei: Schenke dein warmes Lächeln. Aus dir heraus.

Du kannst es anfangs ja einfach mal nur eine Stunde lang auf dem Weg zur Arbeit versuchen. Später auch einmal einen ganzen Tag. Irgendwann möchtest du vielleicht gar nicht mehr anders…

Diese Übung wird dir nicht nur erstaunliche Erlebnisse, Erkenntnisse oder sogar Begegnungen liefern: Sie zeigt dir auf einfache Art und Weise, wie es sich anfühlt, von innen heraus in Liebe zu sein! Du gibst, ohne etwas zu erwarten. Weil du einfach in Liebe bist. Du tust es nicht für andere. Du bist einfach in Liebe. Jeder kann das!

Alte Lernerfahrung anders erleben

Es ist anfangs ungewohnt, weil die meisten Menschen gewohnt sind, ihr Verhalten an andere anzupassen. Andere haben gelernt, andere haben fälschlicherweise gelernt, dass es Liebe immer nur im Tausch gegen Gegenliebe gibt.

Wenn du jedoch einfach nur in Liebe bist, so, wie du diese Übung unabhängig von anderen aus dir heraus übst, tust du etwas aus Überzeugung. Dann tust du etwas, weil du es möchtest, weil du dich dafür entschieden hast, weil es deine persönliche Überzeugung ist und deiner Weltsicht entspricht. Ob/wie andere darauf reagieren, ist vollkommen gleichgültig! Du bist in Liebe und schenkst Freude. Das ist, was zählt! Das ist bedingungsloses Handeln. Ähnlich fühlt es sich an, bedingungslos zu lieben.

Teile deine Erfahrung mit anderen hierunter im Kommentar …

Liebe anziehen, Anziehungskraft

Warum du anziehst, wen und was du liebst, wenn du selbst in Liebe bist

Zu lieben schließt auch ein, sich selbst zu lieben. Dazu gehört wiederum, zu sich selbst zu stehen, sich selbst anzunehmen und die Person zu leben, die du selbst bist. Dann wirst du auch genau das anziehen, was/wer zu dir passt…

Hast du dir manchmal die Frage gestellt, warum manche Menschen ihr Glück einfach nur so anziehen? Eine Möglichkeit kann sein, dass sie in Harmonie sind – mit sich selbst und damit auch mit ihrer Umwelt und dem Ganzen.

Erklärungsansatz aus der Physik

Die Physik weiß es schon längst: Jeder Gegenstand hat eine Schwingung. Diese Schwingung kann andere Gegenstände beeinflussen. Genutzt wird dies bei homöopathischen Mitteln in der Medizin oder bei der Nutzung von Heilsteinen in der alternativen Heillehre: Nicht die chemische Substanz an sich wird zur Heilung genutzt, sondern die Schwingung. So dass sich der aus dem Gleichgewicht geratene Körper wieder einschwingen und harmonisieren kann.

Ähnlich ist es mit Menschen: Es gibt Menschen, die strahlen etwas aus, mit dem du überhaupt nicht klar kommst – es liegt nicht am Geruch oder Aussehen. Von anderen Menschen fühlst du dich wiederum magisch angezogen. Wie eine Aura, die diese Menschen umgibt. Nennen wir es hier einfach Schwingung.

Wenn du nun in gleicher Schwingung bist wie jemand anderes, wirst du dich mitunter unbewusst in dieses “Schwingungsfeld einpendeln” und die Anwesenheit des anderen als sehr angenehm empfinden.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass du ausstrahlst, was du anziehst.

Viele Menschen beschreiben, dass sie bestimmte Situationen oder immer wieder die gleichen Typen von Menschen anziehen. Kann das ein Zufall sein? Mittlerweile gibt es unzählige Bücher und Menschen, die beschreiben, dass es an dir liegt, was du anziehst.

Du kannst also dein Leben maßgeblich beeinflussen. Bist du in Liebe, wirst du Liebe anziehen. Bist du in Disharmonie mit dir oder der Umwelt, wird sich mitunter auch immer wieder weitere Disharmonie ergeben.

Erkärungsansatz in Religionen

In vielen Religionen wird der Zusammenhang zwischen dem eigenen Tun und was uns darauf erwartet ebenso dargestellt. Mir persönlich gefällt der buddhistische Ansatz: Aktion=Reaktion. Alles, was wir tun, kommt zu uns zurück. Ganz einfach deshalb, weil alles miteinander verbunden sei. Alles sei eins. Was du anderen antuest, tuest du damit auch dir an. Die Art wie du bist und denkst, habe also einen unmittelbaren Einfluss auf das, was dich umgibt.

Daraus kann entnommen werden, dass du dein Glück, nämlich was auf dich zukommt (Umwelt), davon abhängt, wie du selbst handelst.

Psychologischer Ansatz

Rein psychologisch gesehen gibt es einen plausiblen und simplen Erkärungsansatz:  Dein Unterbewusstsein, also all deine unbewussten Anteile, helfen dir täglich, eine Vielzahl von Dingen abzunehmen, die du bewusst, gar nicht ausüben könntest. Das meiste tust du  nämlich unbewusst.

Nicht unbekannt ist die Tatsache, dass es Menschen durch Hypnosetherapie oder Hypnose-Coaching leichter fällt, bestimmte Gewohnheiten zu verändern. Warum ist das so? Weil dabei nicht nur mit den bewussten Anteilen gearbeitet wird (wie in herkömmlichen, gesprächsbasierten Psychotherapien oder Coachings), sondern vor allem mit dem Unterbewusstsein. Dein Unterbewusstsein ist quasi die Summe deiner bisherigen Erfahrungen. Es hilft dir, es ist ein Teil von dir. Wenn du nun von etwas überzeugt bist und danach handelst, wird sich das auch in deinem Unterbewusstsein speichern. Möchtest nun etwas erreichen, sollte auch dein Unterbewusstsein davon überzeugt sein. Denn schließlich hilft es dir ja täglich. Wenn es aber von anderen Werten überzeugt ist, als du bewusst möchtest, wird es rein psychologisch gesehen zu Konflikten kommen.

Kommunikationswissenschaft bestätigt, dass jeder Mensch weitaus mehr non-verbale (unbewusste) Signale aussendet, als verbale (also durch Sprache). Manche Kommunikationswissenschaftlicher gehen soweit und behaupten, dass diese non-verbalen Signale sogar 97 Prozent ausmachen! Wenn du also bisher geglaubt hast, dass du deine Kommunikation selbst im Griff hattest, dann weißt du jetzt, dass dein bewusstes Tun mitunter nur drei Prozent deiner Kommunkation betraf. Das kann dann auch erklären, warum du bisher auf Menschen auf eine ganz bestimmte Art und Weise gewirkt hast.

Deine Lebenseinstellung, innere Haltung, deine Sichtweise zur Welt sind sehr wichtig. Fühlst du dich in Liebe und ist deine innere Haltung dementsprechend, wird aus psychologischer Sicht also dein Unterbewusstsein dafür sorgen, dass du erstens wie automatisch danach handelst, und zweitens auch nur das siehst, wovon du überzeugt bist!

Du glaubst, alles und jeder ist doof? Dann wirst du mitunter auch nur das sehen! Du bist überzeugt, dass ein liebevoller Umgang anzustreben ist? Dann wirst du wahrscheinlich auch eher ganz viele Menschen sehen, die ähnlich denken. Dein Denken erschafft dir deine Wirklichkeit!

Mehr zu diesem Thema in diesem schönen Artikel: Warum du anziehst, was du liebst, wenn du tust, was du liebst

 

Liebe schenken, Liebe senden

Liebe versenden (Liebe schenken)

Stelle Dir vor, du denkst an einen geliebten Menschen oder siehst einen Fremden, der dich berührt. Obwohl ihr mitunter meilenweit voneinander getrennt seid oder du keine finanziellen Spielräume hast, wünschst du dir, ihm gerne eine Freude oder etwas Gutes tun zu wollen.

Jederzeit, wenn Du einmal jemandem anderen, Deiner Umwelt oder dem Ganzen etwas Gutes tun möchtest, bist Du dazu ganz leicht in der Lage, in dem Du einfach ganz bewusst etwas Liebe bzw. Herzenswärme sendest. Das funktioniert nicht nur mit Menschen. So kannst Du Dir sogar   bestimmten Situationen in Deinem Leben Liebe senden, in der Hoffnung, dass sich eine gute Lösung ergibt.

Statt negative Gefühle wie Mitleid mit einer Person oder Ärger/Angst über das Schlechtergehen einer ganzen Gruppe von Menschen kannst Du zukünftig einen kleinen Beitrag dazu machen, dass sich alle wohler fühlen. Die Situation wird sich ein Stück weit ändern. Habe Vertrauen und probiere es.

Die Übung

1. Sammle Dich kurz, spüre Dich, mach Dir eine Situation bewusst, die dein Herz erwärmen lässt (das kann der Gedanke an ein/Dein Kind, ein Baby oder ein kleines Welpen sein). Nun versuche, liebevoll zu lächeln. So liebevoll, wie wenn Du ein neugeborenes Kind betrachtest oder wenn Dich ein Baby anlächelt. Öffne Dein Herz. Lass etwas Wärme durch Dich hindurchfließen. Übe, Deine Mundwinkel natürlich zu heben und äußerlich wie innerlich liebevoll, warm und herzlich zu Lächeln. Sei in Liebe.

2. Jetzt schenkst Du dem anderen eimfach Liebe: Stelle dir vor, Du könntest wie ein Sender dem anderen Liebe senden. Wie eine Blume am Wegesrand, das es gerne tut. ohne auch nur irgendetwas zurückzufordern. Ohne irgendetwas zu erwarten. Einfach nur so. Aus einem warmen Herzengefühl heraus. Auch, wenn Dich der andere   nicht sieht, hast Du ihm bereits eine große Freude gemacht. Habe das Vereauen, dass der andere es spürt. Vertraue darauf, dass Du in der Lage bist, jedem etwas Liebe zu schenken, in dem Du diese Liebe bewusst in seine Richtung schickst. Habe Vertrauen, dass der andere, ein Tier oder selbst eine Lebenssituation es spürt. Vielleicht wird er/sie daraus etwas Kraft tanken, sich sich umarmt fühlen oder aus der neuen Energie eine für sich gute Lösung finden.

Wenn es Dir hilft, kannst Du auch (zum Beispiel, wenn Du gerade für Dich bist) in die Luft hinein ein Herz malen und Dir vorstellen, wie diese warme Herzensenergie dem anderen zur Verfügung steht. Du kannst diese Möglichkeit, anderen etwas Gutes zu tun, auch erweitern, in dem Du das “Universum”, das “Ganze” oder wie auch immer Du das Dich Umgebende bittest (manche verbinden damit “Gott”), dem anderen Licht und Liebe zu senden, eine gute Lösung zu senden, etc.

Liebe geben heißt Liebe vermehren

Eine weitere gute Nachricht: Du wirst sehen, jedes Mal, wenn Du das tust, wirst auch Du Dich gut fühlen, weil Du Dich nicht hilflos fühlen und nur zusehen musst. Du kannst jederzeit Deiner Umwelt etwas Gutes tun. Mit anderen Worten: Liebe schenken, heisst Liebe vermehren. Du wirst nicht danach weniger Liebe spüren, sondern mehr! Du wirst Dich insgesamt wohler fühlen. Du wirst öfter lächeln. Mit offenem Herz durch das Leben gehen. Deine Umwelt wird es spüren: Sei gespannt!

Ich erzähle Dir von einer kleinen Geschichte aus meinem Leben:
Ich hatte einmal eine befristete Anstellung, in der ich nicht so ganz glücklich war. Ich machte mir viele Gedanken, wie ich das eine oder andere verbessern könnte. Darunter auch das Verhältnis zum Chef. Nebenbei war es so, dass der Arbeitsvertrag bald auslief und es nicht klar war, ob und unter welchen Bedingungen er verlängert würde. Nachdem ich mir über einen längeren Zeitraum regelmäßig über Lösungen zu dieser Situation Gedanken gemacht hatte, entschloss ich mich, doch einfach einmal morgens, nachdem ich meine täglichen Entspannungsübungen (Yoga, Medititation etc.) gemacht hatte, Liebe genau in diese beschriebene Situation zu senden. So wie oben beschrieben. Am gleichen Tag noch bat mich mein damaliger Chef zu einem gemeinsamen Gespräch, aus dem hervorging, dass ich nicht weiter übernommen werden würde. Ich war überrascht! Wenn das Zufall war, dann aber ein großer! So könnte doch in der Tat meine “Liebesmeditation” am Morgen dazu geführt haben? Klingt dieser Gedanken abgefahren? Ja. Aber auch wirklich möglich? Warum nicht? Es kam zusätzliche Energie hinzu, ganz andere als Gedanken in mir drin. Es war nicht gut oder schlecht, dass der Vertrag nicht verlängert wurde. Es gab einfach eine Lösung. Und ich war mir sicher: Das wird schon so richtig sein. Denn wochenlanges Grübeln, was verändern, hatte mich ja auch nicht auf die richtige Fährte gebracht. Allein die Lösung war schon gut. Und auch jetzt, lange im Nachhinein kann ich noch sagen: Sie war gut. Ich habe nicht bereut, dass die Lösung mit einem Schritt heraus aus dieser Situation endete.

Statt dass Du Dich einmal von einer Person oder Situation herunterziehen lässt, Du Dich zurückziehst oder mitleidest (obwohl Du wie oft gar nicht die betroffene Person bist), brauchst Du zukünftig nur Dein Herz öffnen. Du kannst anderen etwas Gutes tun, Du tust Dir damit immer etwas Gutes. Und Du kannst sogar in Situationen Liebe fließen lassen, mit der Bitte um eine gute Lösung. Schenke Liebe, sei einfach in Liebe.