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Allgemeine Gedanken zum Thema Liebe: Wie kann einen innere, herzliche Grundhaltung zum Leben dein Leben und das Leben deiner Umwelt bereichern? Was ist Liebe? Warum lohnt es sich, in Liebe zu sein?

Liebe anziehen, Anziehungskraft

Warum du anziehst, wen und was du liebst, wenn du selbst in Liebe bist

Zu lieben schließt auch ein, sich selbst zu lieben. Dazu gehört wiederum, zu sich selbst zu stehen, sich selbst anzunehmen und die Person zu leben, die du selbst bist. Dann wirst du auch genau das anziehen, was/wer zu dir passt…

Hast du dir manchmal die Frage gestellt, warum manche Menschen ihr Glück einfach nur so anziehen? Eine Möglichkeit kann sein, dass sie in Harmonie sind – mit sich selbst und damit auch mit ihrer Umwelt und dem Ganzen.

Erklärungsansatz aus der Physik

Die Physik weiß es schon längst: Jeder Gegenstand hat eine Schwingung. Diese Schwingung kann andere Gegenstände beeinflussen. Genutzt wird dies bei homöopathischen Mitteln in der Medizin oder bei der Nutzung von Heilsteinen in der alternativen Heillehre: Nicht die chemische Substanz an sich wird zur Heilung genutzt, sondern die Schwingung. So dass sich der aus dem Gleichgewicht geratene Körper wieder einschwingen und harmonisieren kann.

Ähnlich ist es mit Menschen: Es gibt Menschen, die strahlen etwas aus, mit dem du überhaupt nicht klar kommst – es liegt nicht am Geruch oder Aussehen. Von anderen Menschen fühlst du dich wiederum magisch angezogen. Wie eine Aura, die diese Menschen umgibt. Nennen wir es hier einfach Schwingung.

Wenn du nun in gleicher Schwingung bist wie jemand anderes, wirst du dich mitunter unbewusst in dieses “Schwingungsfeld einpendeln” und die Anwesenheit des anderen als sehr angenehm empfinden.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass du ausstrahlst, was du anziehst.

Viele Menschen beschreiben, dass sie bestimmte Situationen oder immer wieder die gleichen Typen von Menschen anziehen. Kann das ein Zufall sein? Mittlerweile gibt es unzählige Bücher und Menschen, die beschreiben, dass es an dir liegt, was du anziehst.

Du kannst also dein Leben maßgeblich beeinflussen. Bist du in Liebe, wirst du Liebe anziehen. Bist du in Disharmonie mit dir oder der Umwelt, wird sich mitunter auch immer wieder weitere Disharmonie ergeben.

Erkärungsansatz in Religionen

In vielen Religionen wird der Zusammenhang zwischen dem eigenen Tun und was uns darauf erwartet ebenso dargestellt. Mir persönlich gefällt der buddhistische Ansatz: Aktion=Reaktion. Alles, was wir tun, kommt zu uns zurück. Ganz einfach deshalb, weil alles miteinander verbunden sei. Alles sei eins. Was du anderen antuest, tuest du damit auch dir an. Die Art wie du bist und denkst, habe also einen unmittelbaren Einfluss auf das, was dich umgibt.

Daraus kann entnommen werden, dass du dein Glück, nämlich was auf dich zukommt (Umwelt), davon abhängt, wie du selbst handelst.

Psychologischer Ansatz

Rein psychologisch gesehen gibt es einen plausiblen und simplen Erkärungsansatz:  Dein Unterbewusstsein, also all deine unbewussten Anteile, helfen dir täglich, eine Vielzahl von Dingen abzunehmen, die du bewusst, gar nicht ausüben könntest. Das meiste tust du  nämlich unbewusst.

Nicht unbekannt ist die Tatsache, dass es Menschen durch Hypnosetherapie oder Hypnose-Coaching leichter fällt, bestimmte Gewohnheiten zu verändern. Warum ist das so? Weil dabei nicht nur mit den bewussten Anteilen gearbeitet wird (wie in herkömmlichen, gesprächsbasierten Psychotherapien oder Coachings), sondern vor allem mit dem Unterbewusstsein. Dein Unterbewusstsein ist quasi die Summe deiner bisherigen Erfahrungen. Es hilft dir, es ist ein Teil von dir. Wenn du nun von etwas überzeugt bist und danach handelst, wird sich das auch in deinem Unterbewusstsein speichern. Möchtest nun etwas erreichen, sollte auch dein Unterbewusstsein davon überzeugt sein. Denn schließlich hilft es dir ja täglich. Wenn es aber von anderen Werten überzeugt ist, als du bewusst möchtest, wird es rein psychologisch gesehen zu Konflikten kommen.

Kommunikationswissenschaft bestätigt, dass jeder Mensch weitaus mehr non-verbale (unbewusste) Signale aussendet, als verbale (also durch Sprache). Manche Kommunikationswissenschaftlicher gehen soweit und behaupten, dass diese non-verbalen Signale sogar 97 Prozent ausmachen! Wenn du also bisher geglaubt hast, dass du deine Kommunikation selbst im Griff hattest, dann weißt du jetzt, dass dein bewusstes Tun mitunter nur drei Prozent deiner Kommunkation betraf. Das kann dann auch erklären, warum du bisher auf Menschen auf eine ganz bestimmte Art und Weise gewirkt hast.

Deine Lebenseinstellung, innere Haltung, deine Sichtweise zur Welt sind sehr wichtig. Fühlst du dich in Liebe und ist deine innere Haltung dementsprechend, wird aus psychologischer Sicht also dein Unterbewusstsein dafür sorgen, dass du erstens wie automatisch danach handelst, und zweitens auch nur das siehst, wovon du überzeugt bist!

Du glaubst, alles und jeder ist doof? Dann wirst du mitunter auch nur das sehen! Du bist überzeugt, dass ein liebevoller Umgang anzustreben ist? Dann wirst du wahrscheinlich auch eher ganz viele Menschen sehen, die ähnlich denken. Dein Denken erschafft dir deine Wirklichkeit!

Mehr zu diesem Thema in diesem schönen Artikel: Warum du anziehst, was du liebst, wenn du tust, was du liebst

 

Was ist Liebe?

Wenn Sie mich fragen, was Liebe sei, könnte ich auf die Idee kommen zu sagen: “Ich weiß, was Liebe ist. Aber wenn Du mich ganz direkt fragst, weiß ich es nicht”.

Liebe ist sehr viel komplexer, als das Wort, das in der Kommunikation gebräuchlich ist. Spannend ist daher, Liebe auf den Grund zu gehen: Was ist Liebe? Fragst du das deine Mitmenschen, so wird voraussichtlich eine der häufigsten Antworten sein, dass Liebe eine Art der Verbundenheit zwischen zwei Menschen ausdrücke. Schaut man bei Wikipedia nach, bestätigt sich erst einmal diese Art der Interpretation. Denn dort steht: “Liebe (von mittelhochdeutsch liebe, „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden in der Lage ist.”

Doch, wer sich weiter umhört, bekommt von Philosophen oder spirituellen Menschen viel weitschichtigere Erklärungsversuche. Liebe als etwas sehr universelles. In der christlichen Lehre wird gelehrt: “Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe”. Da ich ein eher agnostisches Weltbild habe, geht es mir nicht darum, hier einen bestimmten Glauben weiter auszuführen. Wichtig ist mir nur, Liebe größer zu beschreiben, als lediglich eine Gefühlsbeschreibung zwischen zwei Menschen!

Der Begriff Liebe wird im Sprachgebrauch meist jedoch auf genau das, eine Zungeigung zu einem anderen Menschen verwendet. Auch empfinden es viele Menschen als eine Schwäche, über Gefühle zu sprechen oder schaffen es nicht, selbst, wenn sie es wollten. Ich kann mich gut an ein Gespräch mit einem Studienkollegen erinnern: Wir beide waren Mitte zwanzig und unterhielten uns über Frauen. Irgendwie wanderte das Gespräch zum Thema, wie schwer es uns falle, über Gefühle zu sprechen. Beide waren wir erleichtert zu hören, dass es jeweils dem anderen genauso schwer fiel, speziell das Wort Liebe überhaupt über die Lippen zu bekommen! Tatsächlich: Jedesmal, wenn ich es versuchte, klang es seltsam. Auch im Selbstversuch mit mir allein. Warum war das so?

Ein Grund war sicherlich, dass ich meinen Gefühlen und Bedürfnissen nicht wirklich nahe war. Sie nicht in Achtsamkeit wahrnahm. Über diese erst recht nicht sprechen konnte. Dazu kam, dass zwar von Liebe viel zu lesen, aber oft nicht viel davon zu spüren war. Nehmen wir das Beispiel von oben, die christliche Lehre. So begegnete ich im Laufe der Jahre Menschen der unterschiedlichen christlichen Glaubensrichtungen, die auch des Öfteren von Liebe sprachen (schließlich ist es ja ein hohes Gut in diesem Glauben). Doch zwischen dem Gesagten oder Geschriebenen und dem Handeln bzw. der Ausstrahlung dieser Personen klaffte ein Graben, unbeschreiblichen Ausmaßes. Es war so, als ob diese Personen selbst nicht wüssten, wovon sie sprachen (ich bin davon überzeugt, dass es die meisten auch wirklich nicht wussten). Folge: Auch hier blieb Liebe abstrakt. Triffst Du aber stattdessen auf authentisch wirkende Menschen, so ist dies in aller Regel stimmig, weil die Übereinstimmung zwischen sagen/handeln und deren fühlen/denken voll gegeben ist.

Fakt war also: Die Mehrheit der Menschen ahnt zwar, zumeist aus Beschreibungen, was sich hinter “Liebe” alles verbirgt. Es gibt aber Unmengen von Menschen, die Liebe nicht in ihrer vollen Pracht spüren, sondern 1. nur darüber abstrakt sprechen können oder 2. diese auf etwas begrenzen, dass sie in Wohlgefühl mit bestimmten Mitmenschen erleben – ein Gefühl zwischen Menschen. Liebe wird von den meisten (?) Menschen nicht in ihrer vollen Fülle erfahren. Ich war damals einer von ihnen. Und treffe regelmäßig Menschen, denen es auch gerade jetzt noch so geht. Wie also über etwas sprechen, dass schwer zu greifen ist?

Sei nicht enttäuscht, wenn ich an dieser Stelle nicht den Versuch wagen werde, Liebe zu beschreiben. (Geht das mit Worten?) Stattdessen werde ich, durch die Gesamtheit dieses Blogs, mit Hilfe von Artikeln, Kommentaren, Fragen, Antworten, Beispiele zur Öffnung der Blickwinkel und auch durch Übungen versuchen, dass du ein Gefühl bekommst und es selbst erfährst, welch großes Spektrum du hinter dem Begriff Liebe finden kannst und wie sehr Liebe dich, deine Umwelt und das Ganze beglücken vermag!

Das Schöne: Liebe ist bereits hier. In dir. Suche sie, erfülle dich mit ihr, sei in Liebe! Ganz unabhängig von Situationen oder anderen Menschen. Unabhängig von Glaubensrichtungen oder gar Geboten. Gerade sogar unabhängig von Gedankenkonstrukten, weil sie mit dem Verstand wohl nicht genügend greifbar ist. Sei einfach in Liebe. Du kannst auch Liebe teilen, sie ist im Überfluss vorhanden. Du kannst sie überfließen lassen aus dir heraus. Du kannst in Liebe sein mit dir. Mit deiner Umwelt. Mit dem Ganzen. Oder einfach ganz bei dir sein und genießen. In Liebe sein.

Lies auch: Der größte Irrtum Beziehungsabhängig und Liebe.

Glück als Folge von Liebe?

Glück und die Frage der Herangehensweise

Seit einigen Jahren ist es ausgesprochen angesagt, über Glück zu schreiben. So gibt es unzählige Bücher über Glück. Selbst die Forschung beschäftigt sich intensiv mit Glück. Der Begriff Glücksforschung löst in mir Fragen aus. Kann Wissenschaft ein so großartiges Gefühl beschreiben? Vielleicht, wann es auftritt, wann nicht. Auch, mitunter wie man sie beeinflussen kann. Doch wenn du Bücher über Glück in die Hand nimmst und Anleitungen durchliest, fühlst du dich danach wirklich dauerhaft glücklicher? Wir bekommen Beschreibungen und Definitionen aufgetischt und obendrauf viele Tipps, wie wir durch ein anderes Verhalten oder Umdenken glücklich sein können. Das alles hat ja eine schöne Absicht. Nur zeugt oft schon die Sprache, in der diese Werke verfasst sind, nicht wirklich von glücklichen Autoren!

Glück als das Ziel? Ich behaupte, dass wahres Glück schlichtweg die Folge ist von in-Liebe-sein. Als Folge einer dadurch wahrgenommenen Zufriedenheit und einem Einssein mit dem Ganzen. Vielleicht ist es ja auch gut, nur zu unterscheiden zwischen tiefem langfristigem Glück und kurzfristigem. Denn sicher ist durch eine kurzfristige Handlung wie zum Beispiel der Erfüllung eines Wunsches ein Glücksgefühl für eine gewisse Zeit wahrnehmbar. Aber ist es das, was Menschen suchen? Von einem kurzfristigen Glücksgefühl zum nächsten? Meine Vermutung ist, dass Menschen, die sich mit dem Thema Glück intensiv befassen, sich wohl eher einen allumfassenden Glückszustand wünschen. Eine tiefe Zufriedenheit, ein warmes Wohlgefühl, ein lange andauerndes Glück. Statt nur durch punktuelle Versuche in überschaubaren Zeiträumen kurzfristige Glücksräusche auszulösen, streben sie mitunter nach einem allwährenden Meer von Glück, innerer Zufriedenheit und Wärme.

So bin ich erstaunt, dass in den Ausführungen von Büchern oder Vorträgen über Glück mitunter das Wort Liebe fällt, aber im Großen und Ganzen die sogenannte „Forschung“ vorwiegend am Endzustand, einer Ausprägung von in-Liebe-sein ansetzt und nicht direkt Liebe in den Vordergrund dieser „Wissenschaft“ gestellt wird. Das bestärkt mich, einen Blog hierzu ins Leben zu rufen. Und das, ohne dahinter ein Glaubensystem mit bestimmten Verhaltensregeln „verkaufen“ zu wollen. Hier geht es nicht um Religion, hier geht es um eine wichtige und gleichzeitig so schöne Grundaussage, die meist dahinter steckt, aber hinter der Vielzahl von Geboten oft gar nicht mehr wahrgenommen wird: Liebe.